Gruber
Kollmann
Lada 2107

 

 

Fahrer: Martin Gruber
Beifahrer: Eva Kollmann
Fahrzeug: Lada 2107
ARC Wertung: C3

ARCH Wertung: H4

EWRC Results Info


 

Presseinformation vom 25. Juli 2019

 

Rallye Weiz: Durchkommen ist Alles

Daß auch hinter so mancher unscheinbar wirkenden Platzierung bei einer Rallye enorm viel Anstrengung stecken kann, davon konnten sich Martin Gruber und Eva Kollmann bei der Rallye Weiz 2019 direkt aus der Praxis ein aussagekräftiges Bild machen. Ihr Lada 2107 war motorisch schwerstens bedient, hielt aber durch. Einige wertvolle Punkte für die ARC und ARCH konnten dadurch zusätzlich gewonnen werden.

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Die Premiere von Martin Gruber bei der Rallye Weiz war alles Andere als einfach und entspannt. Mit einem stark angeschlagenen Motor rettete er sich praktisch mit letzter Kraft in das Ziel der bekannten steirischen Bezirkshauptstadt. Dennoch durfte er mit seiner bewährten Copilotin Eva Kollmann und seinem gesamten Team einen nicht zu unterschätzenden Erfolg feiern. Mit ein wenig Glück schaffte er es sogar, bester platzierter Teilnehmer mit einem Lada zu sein. Unterm Strich also durchaus ein Einsatz, der sich gelohnt hatte.

Dabei lief zu Beginn Alles auffallend glatt. Trotz zweier Neutralisationen und eines kräftigen Regengusses fand Martin relativ schnell seinen Rhythmus und zeigte sich in guter Form. Auch wenn es dem Lada bei den zahlreichen Bergauf-Fahrten deutlich an Leistung fehlte, waren der Spaß und der Genuß am Fahren stets präsent, die tolle Stimmung beim Publikum tat ihr Übriges. In der Kategorie 6.4 befanden sich Martin Gruber und Eva Kollmann nach dem Ende des ersten Tages auf dem vierten Platz, aber es sollte ja noch eine zweite Etappe folgen, die auch ohne Regen mindestens ebenso anspruchsvoll war.

Hier nützte das Waldviertler Lada-Team seine Chancen, so gut es ging. Immerhin befand es sich nach der insgesamt achten Prüfung bereits auf Platz Drei in der Kategorie 6.4 und somit auf einem Podestplatz. Zudem lagen Martin die zu fahrenden Strecken sehr gut. Jedoch zeigte sich zum Mittags-Service, daß der Motor nicht mehr in einem einwandfreien Zustand war. Es gab deutlich erkennbare Schwierigkeiten, ihn nach der Standzeit zum Laufen zu bringen, zudem zeigte sich ein massiver Ölverbrauch. Und natürlich war er leistungsmäßig noch stärker geschwächt als zuvor.

Im Sinne des Punktegewinnes setzten Martin Gruber und Eva Kollmann die Rallye fort und versuchten, so gut es ging, ihr Tempo zu halten. Ihre Hartnäckigkeit wie auch die Zähigkeit ihres Lada sollten sich bezahlt machen. Denn durch den Ausfall eines Konkurrenten schafften sie sogar noch den zweiten Platz in der Klasse 6.4. In der ARCH, der Historischen-Wertung der Austrian Rallye Challenge, reichte es für den durchaus sehr guten fünften Platz. Zudem hat die Rallye Weiz trotz des erhöhten Streß-Faktors in der Endphase auch einen enormen Spaß-Faktor geboten.

Martin Gruber liegt nun punktemäßig in der Austrian Rallye Challenge auf dem neunten Platz und in der ARCH auf dem hervorragenden dritten Rang. Theoretisch sind sogar noch die Chancen intakt, in der Jahreswertung auf Platz Eins zu kommen. Dennoch steht noch nicht ganz fest, ob die Niederösterreich-Rallye am 27. und 28. September in Angriff genommen werden kann, denn die abgerissene Kurbelwelle ist nur aufwändig zu reparieren. Es ist zudem schwierig, das entsprechend richtige und gutes Material dafür zu finden.

Wie immer, wird das Team um Martin Gruber Alles versuchen, um auch den weiteren Etappen der ARC mit Optimismus entgegengehen zu können. Ein großer Dank gilt einmal mehr allen Mechanikern und Unterstützern, die während und zwischen den Rallyes in Aktion treten.

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Presseinformation vom 9. Juli 2019

Rallye Weiz: National trifft International

Mit der Rallye Weiz steht ein besonderer Saisonhöhepunkt bevor – vor Allem im Bereich der historischen Rallyewagen, wo gleich mehrere anspruchsvolle Bewerbe aufeinander treffen. Für Martin Gruber eine Herausforderung der speziellen Art, tritt er doch zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung an. Gemeinsam mit Eva Kollmann und seinem Lada 2107 gilt es vor Allem, Jagd auf ARCH-Punkte zu machen.

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Rallye-Fahrzeuge, die ein Herstellungsdatum tragen, das schon mehrere Jahrzehnte zurück liegt, sind beim Rallye-Publikum nach wie vor sehr beliebt. Häufig erfolgt der Antrieb auf die Hinterachse, und was an PS und Hi-Tech fehlt, wird oftmals durch eine umso beherztere Fahrt ausgeglichen. Geschätzt werden die historischen Rallyeautos auch wegen ihrer Markenvielfalt. Und so manches der eingesetzten Fabrikate hat im Sport eine große Vergangenheit.

 

Insofern erwartet die Rallyefans bei der Rallye Weiz, die auch streckenführungsmäßig einige klassische Elemente aufweist, ein echtes Highlight. Denn hier treffen nicht nur Gelegenheitsfahrer und regelmäßige Starter aus der ÖRM und der Austrian Rallye Challenge aufeinander, die Veranstaltung zählt auch zur Europameisterschaft für historische Rallye-Fahrzeuge – oder auch nur kurz „Histo-EM“ genannt. Dementsprechend kann man sich sicher sein, daß sowohl von der nationalen als auch von der internationalen Fraktion einige sehenswerte Gustostücke präsentiert werden.

 

Für Martin Gruber, der nach einem kurzen Zwischenspiel mit seiner Schwester Sandra am Copiloten-Sitz nun wieder mit seiner Stamm-Beifahrerin Eva Kollmann antritt, ist die Rallye Weiz eine Fortsetzung seiner Aktivitäten in der Austrian Rallye Challenge. Aber auch in der ARCH geht es für ihn um wichtige Punkte. Sein Wettbewerbsfahrzeug ist wie gehabt ein relativ zivil gehaltener Lada 2107, der im Wesentlichen nur mit dem nötigsten Rallye-Trimm ausgestattet ist. Daß Martin das Auto gut in der Hand liegt, beweisen seine beständigen Zielankünfte, die aus einer auffallend sicheren Fahrt resultieren. Hinsichtlich der Reifen fehlt noch ein wenig das nötige Vertrauen, um die Straßenlage des Lada bis ins Letzte auszureizen, aber ein bißchen Action ist trotzdem immer wieder drin.

 

Letztendlich gilt es auch, konsequent und konzentriert neue Erfahrungen zu sammeln, denn die Veranstaltung ist für den Waldviertler Martin Gruber zu hundert Prozent Neuland. Aber derartige Situationen erleben Rallyefahrer immer wieder, und Martin hat sich im Wettbewerbseinsatz schon öfter sehr flexibel gezeigt.

 

Flexibilität ist bei Martin auch in anderer Hinsicht gefragt. Wie viele andere Sportler seines Fachs, ist er oftmals gezwungen, von einer Rallye zur nächsten zu planen und über eine Startmöglichkeit zu entscheiden. Sponsoren, die das Ganze erleichtern würden, sind schwer zu finden. Bislang sind immer wieder Freunde und Bekannte eingesprungen, um die Rallye-Aktivitäten am Laufen zu halten. Ihnen gilt ein besonderer Dank. Martin seinerseits hat sich für die Kinderrallye vom Team Schindelegger am Rallycrossring bei Fuglau angesagt (14. Juli) – und unterstützt damit einen wohltätigen Zweck.

 

Die aktuell bevorstehende große Bewährungsprobe ist jedenfalls im vollen Umfang gesichert, was gerade jetzt sehr willkommen ist. Man kann annehmen, daß vor Allem die Rallye Weiz viele Rallye-Besucher anlocken wird. Im Speziellen solche, die sich an Rallye-Action mit historischer Prägung erfreuen wollen. Darum gilt nun besonders: Dabei sein ist Alles. Alles geben für eine gute Platzierung aber noch viel mehr.

 

Presseinformation vom 18. Juni 2019

Mühlstein-Rallye: Familienbande auf Rallye-Art

Martin Gruber und seine Schwester Sandra Gruber, die beide von Kindertagen an im Motorsport stark engagiert waren und sind, treten bei der Mühlstein-Rallye  2019 wieder einmal miteinander als Team an. Als Rallyewagen dient wie bei den vorangegangenen ARC-Saisonläufen der gelbe Lada 2107, es darf auf eine Weiterführung der bisherigen Erfolge gehofft werden.

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Wie verschiedene andere aktive Rallye-Begeisterte gehört auch Martin Gruber zu den großen Hoffnungen des Waldviertler Rallyesports. Seit Beginn der diesjährigen ARC-Saison bereichert er die in der österreichischen Rallye-Challenge sehr lebhaft vertretene Historischen-Szene, indem er einen moderat getunten Lada beherzt über die Pisten treibt. Sowohl der Fahrstil als auch die Ergebnisse können sich sehen lassen, auch in der Meisterschaftswertung ist noch Einiges drin. Die ARC ist heiß umkämpft, die Konkurrenten liegen sehr eng beisammen. Da kann man auch einen vorläufigen zwölften Platz im Zwischenklassement als durchaus respektabel betrachten. Nebenbei liegt Martin in der ARCH derzeit auf dem fünften Platz.

Mit der Mühlstein-Rallye steht für Martin Gruber die nächste große Herausforderung bevor, aber auch die nächste Gelegenheit, sich fahrerisch weiter zu perfektionieren, die bisher schon gewonnenen Erfahrungen umzusetzen und sportlich weitere Akzente zu setzen. Als Fahrzeug kommt der Lada 2107 zum Einsatz, der Martin schon sehr gute Dienste erwiesen hat. Eine Änderung gegenüber den letzten Veranstaltungen gibt es hinsichtlich der Copiloten-Besetzung: Da Eva Kollmann, mit der Martin die heuer bereits gefahrenen Rallyes unternommen hat, diesmal wieder gemeinsam mit dem Mitsubishi-Hero Marvin Lamprecht antritt, und bekannterweise ohne Beifahrer keine Rallye läuft, mußte rechtzeitig Ersatz gefunden werden. Zum Glück mußte nicht lange gesucht werden, da Martins Schwester Sandra ebenfalls sehr stark Motorsport-affin ist. Beide haben sie schon eine langjährige Motocross-Karriere hinter sich, im Übrigen hat Sandra Gruber ihren Bruder bereits im Jahr 2017 zweimal bei seinen Rallye-Ritten begleitet, die Zusammenarbeit funktionierte dabei klaglos.

Somit stehen die Zeichen auf eine Fortsetzung der bisherigen, durchaus sehr gelungenen Auftritte. Martin, der zuletzt bei der Murauer Rallye St. Veit in Kärnten ein bißchen das PS-Defizit seines Lada gespürt hat, auf der Ebene dann aber umso stärker zugeschlagen hat, wird sicher Alles auf maximale Action setzen. Und darauf, die „Waldviertel-Partie“ in sportlicher Hinsicht entscheidend zu verstärken. So will es nicht nur die Tradition.

 

Presseinformation vom 13. Mai 2019

Murauer Rallye St. Veit: Die Waldviertler kommen!

Aus dem nördlichen Waldviertel reist ein junges Rallyeteam mit frischem Tatendrang zur Murauer Rallye St. Veit an: Martin Gruber und Eva Kollmann wollen mit ihrem Lada 2107 zeigen, was in ihnen steckt. Ihr dritter Platz bei den Historischen (Kl. 6.4) anläßlich der Schneerosen-Rallye 2019 gibt ihnen zusätzlichen Mut.

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Der Rallyesport hat im Waldviertel eine langjährige Tradition. Nicht nur, daß dort bereits viele Rallye-Veranstaltungen stattgefunden haben, die in Mitteleuropa einen großen Namen haben (so wie auch die Semperit-Rallye und nicht zuletzt die legendäre Alpenfahrt), es versuchen sich aus dieser Region auch immer wieder verschiedene Rallye-Begeisterte darin, selber engagiert ins Geschehen einzugreifen. So wie in der jüngeren Zeit Roman Mühlberger, Marvin Lamprecht – oder Martin Gruber, der seit Neuestem auf solide Lada-Power schwört und dem es sichtlich Spaß macht, das heckgetriebene Schlachtroß aus russischer Produktion kontrolliert um die Ecke zu schleudern.

Mit 28 Jahren gehört Martin Gruber aus Buchbach (Bezirk Waidhofen an der Thaya) noch zu den eher jüngeren Aktiven, die aktuell im österreichischen Rallyesport vertreten sind. Als gelernter Werkzeugbauer verfügt er über einiges technisches Grundwissen. Seine erste Rallye fand bereits im Sommer 2009 bei der Mühlviertel-Rallye mit einem Peugeot 205 GTI statt, zwischendurch versuchte er sich auch mit einem VW Golf TDI, den davor Dr. Christian Nitsche und Hannes Hofstetter pilotiert haben. Die Tendenz war dabei stets steigend, mit seinem Lada 2107 befindet sich Martin nunmehr auf seinem bisherigen sportlichen Höhepunkt. Dies wird bestätigt durch sein bisher bestes Gesamt-Ergebnis bei der Schneerosen-Rallye der laufenden Saison, wo ein beeindruckender 16. Gesamtrang der Lohn einer exzellenten fahrerischen Vorstellung war. In der Wertung der Historischen/Subwertung Klasse 6.4 reichte es für Platz Drei und somit für einen Podestrang. Den Erfolg teilt Martin unter Anderem mit seiner Copilotin Eva Kollmann, die bereits im Mitsubishi von Marvin Lamprecht wertvolle Dienste geleistet hat. Wenn Menschen aus dem Waldviertel zusammenhelfen, dann kommt eben etwas Gutes dabei heraus.

Bei der Murauer Rallye St. Veit, die durch einen besonders hohen fahrerischen Anspruch glänzt, würden Martin Gruber und Eva Kollmann, so gut es möglich ist, gerne an den Erfolg der Schneerosen-Rallye anknüpfen. Es wird ob der starken Besetzung im Bewerb der Historischen keineswegs einfach werden, die Herausforderung ist enorm. Auf das Lada-Team aus dem Waldviertel wie auf die Rallye-Besucher wartet ein ausgesprochen spannender Event, der vor Allem bei den Historischen mit sehr viel Leben erfüllt sein wird.

Action ist somit garantiert. Für Martin Gruber und Eva Kollmann wird die Murauer Rallye St. Veit eine sehr interessante Station in ihrer noch auffallend jungen Rallye-Karriere sein.

 

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