Austrian Rallye Challenge
 
 
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Austrian Rallye Challenge ist bereit für die richtungsweisende Saison 2024!
 

Die Austrian Rallye Challenge, Österreichs Rallye-Serie für den Breitensport, ist nun startbereit für die Saison 2024. Auf dem Plan stehen sechs Rallyes, los geht es im Mai.

Dank der neuen ARCA-Struktur sind die Nenn- und Einschreibgebühren nochmal gesunken. Und: Welche Rallyes die Clubmitglieder heuer wählen, wirkt sich direkt auf den Kalender 2025 aus - es ist angerichtet!

Achtung, ein Appell an Aktive: Jede ARC-Einschreibung zählt - sie hilft der Serie beim Überleben!

Wäre die Austrian Rallye Challenge (ARC), Österreichs familiär gestaltete Rallye-Serie mit dem Fokus Breitensport, so etwas wie eine Arche im weiten Meer der Sportpolitik, so hätte sie zuletzt gar stürmisch See erlebt…

Mit der bedauerlichen, doch noch der Absage der Gemeinde Neckenmarkt leider nötig gewordenen Stornierung der Blaufränkischland-Rallye verliert die Austrian Rallye Challenge zudem jenen Event, der seit dem Corona-Jahr 2020 stets verlässlich stattgefunden und den bei Aktiven und Fans lieb gewonnenen Saisonauftakt gebildet hatte.

Die ARC-Saison 2024 beginnt daher im Wonnemonat Mai - mit einem Ausflug in den slowenischen Süden, zur Rally Vipavska Dolina (10. und 11. Mai). Danach folgen fünf weitere geplante Rallyes in Österreich.

Kalender für 2024 steht:

Die ARC-Familie, die ob der schwierigen Zeiten eng zusammensteht, hat sich für diese Jahresplanung kurzfristig im Rahmen einer Umfrage entschieden. Ankerpunkte sind die beiden verbliebenen reinen und somit kompakt an einem Tag abgehaltenen ARC-Veranstaltungen: Die weit über Oberösterreich hinaus beliebte ARC Mühlsteinrallye am 9. und 10. August und die im Vorjahr so erfolgreiche ARC Herbstrallye Dobersberg als Grande Finale der Austrian Rallye Challenge, das für den 11. und 12. Oktober vorgesehen ist aber noch einer endgültigen Terminbestätigung bedarf.

Dazu kommen kombinierte ORM/ARC-Rallyes - im Rahmen der brandneuen und mit Spannung erwarteten ET König Murtal Rallye (14. und 15. Juni) und der für den 4. und 5. Oktober vorgesehenen aber noch nicht endgültig terminbestätigten zweiten Ausgabe der OBM Bucklige Welt Rallye können die ARC-Teilnehmer an einem von zwei Rallyetagen starten und somit auch hier das kompakte ARC-Format in Anspruch nehmen. Lediglich bei der traditionellen steirischen Rallye Weiz (11. bis 13. Juli) wird am Zweitageskonzept festgehalten.

Gezählt werden die aufgerundete Hälfte der Veranstaltungen plus eine Rallye, sprich vier von sechs oder auch vier von fünf Rallyes. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass nur vier ARC-Rallyes zustandekommen sollten, würden dann nur drei von vier Rallyes gezählt werden. Der Hintergrund: Noch fehlen für die beiden im Oktober vorgesehenen Rallyes die endgültigen Terminbestätigungen. Für den Fall einer Rallye-Absage würde zudem mit der kroatischen Rally Kumrovec (6. und 7. September) eine beliebte Ersatzrallye zur Verfügung stehen. Zu den noch nicht bestätigten Rallyes im Oktober erklären ARC-Koordinator Helmut Schöpf und ARCA-Obmann Georg Gschwandner: „Die Terminproblematik am Ende der Saison mussten wir noch offen lassen - doch dazu erwarten wir eine Einigung bei der Sitzung der AMF-Rallyekommission Anfang März.“

Rallye-Auswahl bestimmt Kalender 2025 - zum System Bonus Rallye:

Zur Anhebung der Attraktivität der ARC wird erstmals das Bonus Rallye System probeweise durchgeführt. Im Prinzip geht es vorrangig darum den ARC Teams eine zusätzliche Auswahl einer Veranstaltung außerhalb des ARC Kalenders zu ermöglichen. Diese einmalig wählbare Veranstaltung wird mit 20 Fixpunkten in der Wertung berücksichtigt. Die gewählten Veranstaltungen sollen, da die ARC auch erstmals für die CEZ-Zone ausgeschrieben wurde, für das Jahr 2025 in die engere Kalenderauswahl kommen. Eine „Wunschrallye“ kann erst nach Anmeldung zur ARC gewählt werden und muss der Organisation der ARC bekannt gegeben werden.

Wird über das gesamte Wertungsjahr keine Veranstaltung als Bonusrallye gewählt erfolgt am Jahresende die Punktevergabe „20“ automatisch, dies dient auch dazu, um die Wunschanzahl der Veranstaltungen der ARC für 2025 besser einschätzen zu können.

Übrigens: Für die Berücksichtigung in der Jahresendwertung der ARC reichen bereits zwei absolvierte ARC-Rallyes.

Die Wahl der Rallyes, die nicht immer eine Qual sein muss, hat in der ARC-Gemeinde auch einen direkten Einfluss auf die Saison 2025. Sprich: Welche Rallyes die einzelnen Clubmitglieder in dieser Saison fahren werden, wird sich unmittelbar auf das kommende Jahr, auf den ARC-Kalender 2025 auswirken.

Helmut Schöpf erklärt dazu: „Der Kundenorientierung zufolge werden wir uns ganz genau ansehen, welche Rallyes und vor allem welche Arten von Rallyes unsere Mitglieder bevorzugen. Sind es eher Eintages- oder doch Zweitages-Rallyes? Sind es welche im Ausland oder doch ORM-Rallyes im Inland? Wir wollen hier der Mehrzahl unserer Clubmitglieder entgegenkommen und so den Kalender für 2025 möglichst so gestalten, dass alle zufrieden sind.“

Dank ARCA weniger Gebühren:

Somit steht einer weiteren erfolgreichen ARC-Saison nichts mehr im Wege: „Das Wichtigste war für uns trotz des Wegfalls der Blaufränkischland Rallye auch 2024 eine attraktive kostengünstige Serie zu ermöglichen und vor allem die Wünsche aus der ARC Umfrage umzusetzen, soweit das möglich war.“

Kundenorientierung steht in der Austrian Rallye Challenge ganz oben auf der Agenda. So wurde die Austrian Rallye Challenge Association (ARCA) auf Vereinsbasis wieder zum Leben erweckt. Den Hintergrund erklärt der nunmehrige ARCA-Obmann Georg Gschwandner: „Aufgrund der Vereinsbasis der Austrian Rallye Challenge Association konnten die Einschreibgebühren deutlich verringert werden.“

Und: „Alle in unserem Kalender angeführten Veranstaltungen bieten für eingeschriebene ARC-Clubmitglieder deutlich verringerte Nenngebühren an.“

Was dem „Computer-Nerd“ der ARC, Koordinator Helmut Schöpf am Herzen liegt, ist die eigene App der Challenge, die es über die Website der ARC kostenlos zum Download gibt: „Es ist empfehlenswert, diesen Sportity-Jahreskanal namens ARCinfo aktiv zu halten. Denn über das Sportity Info System der ARC werden laufend Neuigkeiten und Informationen veröffentlicht.“

Kogler mit Challenge-Bekenntnis: Im Rally4 auf Punktejagd:

Einer, der die Austrian Rallye Challenge ganz besonders schätzt, ist Michael Kogler. Im Vorjahr konnte der ARC-Champion des Jahres 2017 mit einem mit dem umweltfreundlichen HVO100 Diesel betriebenen VW Scirocco den tollen dritten Gesamtrang belegen und damit auch der Challenge eine „grüne Duftnote“ verleihen.

Heuer steigt der 37-jährige Melker, der lange Zeit mit einem R3-Sauger auch die Ohren der Fans verzücken konnte, auf einen Rally4-Boliden um. Lässig kommentiert er: „Ich kehre quasi zurück zum sequentiellen Adrenalinkick.“

Warum Michi Kogler auch 2024 die ARC als Bühne wählt, ist schnell erklärt: „Für mich ist das kompakte Eintages-Konzept der Challenge interessanter, denn es ist einfach deutlich kostengünstiger.“

Kogler hat sich aus den sechs zur Verfügung stehenden ARC-Rallyes vier herausgepickt - los geht es für ihn mit der neuen ET König Murtal Rallye: „Diese Rallye ist ja auch eine Rückkehr - ich kann mich noch gut an die Judenburg-Rallye in den 2000er-Jahren erinnern, an den legendären Stadtrundkurs, das sagt mir was und darauf freue ich mich sehr.“

Neue ARC-Rallyes erwünscht: „Wollen motivieren!":

Eines ist natürlich klar: Gerade die ganz besonders beliebten ARC-Rallyes, die quasi auf die Bedürfnisse des Breitensports hin maßgeschneidert sind und der Mehrheit der ARC-Teams mit dem kompakten Eintags-Konzept entsprechen, sind aktuell mit lediglich zwei Veranstaltungen im Kalender in der Minderheit.

Daher möchten Helmut Schöpf und Georg Gschwandner mögliche neue oder auch „altgediente“ Veranstalter dazu motivieren, eine solche ARC-Rallye abzuhalten: „Es wäre natürlich schön, wenn es neue Veranstaltungen geben würde oder auch Rallyes aus der Vergangenheit neu belebt werden könnten. Wir haben bei der Herbstrallye Dobersberg gesehen, dass sich kundenorientierte Veranstalter eines immer größer werden Zuspruchs erfreuen können - daher wollen wir potentielle neue und alte Veranstalter dazu motivieren, die ARC mit kompakten Eintagesrallyes zu bereichern. Dafür würden wir selbstverständlich auch mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Wir brauchen einfach wieder mehr solcher ARC-Rallyes und wir können uns auch vorstellen, dass wir mögliche Rallye-Konzepte intern unseren Mitgliedern vorstellen und wir dann erheben, wie viele unserer Mitglieder bei solch einer Rallye starten würden.“

Die Herbstrallye Dobersberg und auch die Mühlsteinrallye würden jedenfalls deutlich zeigen, dass es hier mehr denn je einen Bedarf an solchen kompakten Rallyes gibt: „Dem wollen wir natürlich gerne entsprechen. Zunächst jedoch freuen wir uns auf die bevorstehende ARC-Saison 2024, die zugleich eben richtungsweisend sein wird für das Jahr 2025.“

Anmeldungen zur ARC 2024, ab sofort online auf der Homepage der ARC.

AUFRUF DER ARCC: Gemeinsam für die ARC 2024

Wer Interesse hat, die ARC direkt zu unterstützen muss nicht unbedingt ein Lenkrad drehen oder einen Schrieb in der Hand halten. Wir suchen zur bereits gestarteten Neuaufstellung der ARCA aktive Personen aus der Rallye Familie, die sich zum Rallyesport bekennen und ihr Knowhow und Ihre Leistungsbereitschaft für den österreichischen Rallye Breitensport zur Verfügung stellen möchten. Helfer gibt es immer zu wenig, Gegner gibt es leider immer mehr.

Im Anschluss an das Rallyetheorieseminar des MCL 68 am Freitag, den 1.3.2024 in Ebreichsdorf, findet in einer gemütlichen Runde unter Gleichgesinnten ein Austausch zur ARC Saison 2024 statt!

Wer daran teilnehmen möchte, möge sich dazu bitte unter info@mcl68.at  anmelden!

Text: Noir Trawniczek
Fotos: Harald Illmer

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